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Здесь нашел интересный обзор

Was ist eine Brüderschaft?

Eine Kameradschaft unter Fallschirmjägern?
Oder was für Formen nimmt sie an, wenn man es für sich nutzen möchte um die eigenen Ziele und Vorteile zu verdecken? 

So wie es am Beispiel unseres Vereins geschah…

Brüderschaft (aus dem Lexikon) – Ist eine Vereinigung, die auf der Gemeinsamkeit von Zielen, Anschauungen und Prinzipien basiert. Es sind Menschen die gemeinsame Ziele, Geschehnisse und Interessen vereinen.

Im Leben mehrerer Organisationen/Vereinigungen/Verbände kommt es zu einer bestimmten Zeit zu komplizierten, umbrüchigen Momenten, die mit einigen internen Situationen verbunden sind. Und der Verein DESANT e.V. ist da leider keine Ausnahme.

Noch im März-April 2016 bemerkte man im Verein merkwürdige unterschwellige Prozesse… mit Andeutungen und Mehrdeutungen verschiedener Art. Und im Mai desselben Jahres kam es dann zum «Ausbruch» und nicht irgendwann und irgendwo, nein, sondern im Laufe der feierlichen Veranstaltung am 9. Mai 2016 in Berlin. Und «offenbart» hatte sich nicht ein einfaches Mitglied des Vereins, sondern ein Vorstandsmitglied tat dies merkwürdiger Weise.

Es war Alexey Abramov (Nukolov). Er wurde zur Verantwortung gezogen... und brauste auf, entrüstete sich und wurde am Aufruf zur Spaltung des Vereins ertappt. Er setzte hinter dem Rücken des Vorstandes die Vereinsmitglieder unter Druck, drängte sie sich zu entscheiden auf wessen Seite sie den seien, mit den «wahren Brüderchen» oder mit dem «gemeinen Vorstand» des Vereins DESANT e.V.

Und ab hier begann dann die Aufregung in aller Offenheit. Es fanden sich sofort «Verteidiger» von Abramov(Nukolov) und so kam es dann auch heraus wer den eigentlich im Hintergrund war der die «Fäden zog» und wer der Anführer der «wahren Brüderchen» war.

Es war Waldemar Lemp, der zum damaligen Zeitpunkt noch am abbüßen seiner Freiheitsstrafe war(hatte aber von dort aus immer einen «Draht» nach draußen). Es war auch der ehemalige Admin unserer Internetseite Jakob Schneider(Petrosjan) und der damals schon ausgeschlossene Alexander Fehlbusch und andere «ehemalige», beleidigte und «ambitionierte».

Je weiter desto mehr. Wegen versuchter Spaltung des Vereins wurde Abramov(Nukolov) ausgeschlossen. Zum damaligen Zeitpunkt wurde parallel auch die Frage der Übergabe der Finanzkasse geklärt.(Abramov(Nukolov) ist ja Kassierer der Vereins gewesen)

Bei der ersten Nachrechnung für die Zeitperiode von 2015 bis zur ersten Hälfte 2016 wurde eine Minusdifferenz von 1577,43 € festgestellt. Das sind Mittel die in der Kasse fehlten!

Man muss schon sagen, dass es keine kleine Summe ist. Aus diesem Anlass wurde im November 2016 während der Mitgliederjahresversammlung ein Kassenprüfungsausschuss gegründet der dieser Sache auf den Grund gehen sollte.

Der Kassenprüfungsausschuss setzt sich mit Abramov(Nukolov) in Verbindung zwecks Prüfung der Kasse. Abramov(Nukolov) lenkt zwar ein aber sehr widerwillig. Mal fehlt ihm die Zeit, mal hat er viel zu tun u.a. Aber der Kassenprüfungsausschuss lässt nicht locker und sucht den Kontakt mit Abramov(Nukolov). Und bei der Prüfung der Kasse(gemeinsam mit Abramov(Nukolov) stellt der Prüfungsausschuss fest, dass es mangelhafte Informationen gibt für einige Überweisungen, es fehlen Checks und Rechnungen und vieles mehr. Der Kassenprüfungsausschuss bestätigt diese Minusdifferenz(siehe oben) und erstellt darüber ein offizielles Protokoll das sehr ausführlich, mit Tabellen und entsprechenden Schlussfolgerungen dem Vorstand des Vereins DESANT e.V. überreicht wird.

Der Vorstand des Vereins DESANT e.V. forderte Abramov(Nukolov) auf die nun offiziell festgestellte Kassendifferenz zu begleichen oder falls Abramov(Nukolov) private Finanzschwierigkeiten hat mindestens die Hälfte davon zu bezahlen. Abramov(Nukolov) aber sträubt sich davor. Er teilt mit, dass diese Mittel den «wahren Brüderchen» gehören und unter ihnen aufgeteilt werden.

 

Einige Sachgüter die Eigentum des Vereins DESANT e.V. sind, wie der Musik-Mischpult, Musikbox und externe Festplatte zur Arbeit mit der Internet-Seite befinden sich bis heute noch beim ehemaligen Internet-Admin Jakob Schneider(Petrosjan), einem aus der Gruppe der «wahren Brüderchen». Jakob Schneider(Petrosjan) wurde daran telefonisch mehrfach erinnert. Es kam aber immer die Standard-Aussage:

« Wowa(Waldemar) Lemp hat gesagt, nichts zurückgeben. Es gehört jetzt alles uns!»

Einige Zeit später verschwand Jakob Schneider(Petrosjan) und war nicht mehr erreichbar. 

 

So verstehen diese Leute den Begriff «Brüderschaft». Wahrscheinlich ist es bei denen die Brüderlichkeit/Kameradschaft eines Tages - am 2. August, am Tag der Gründung der sowjetischen/russischen Fallschirmjägertruppen, hört man: «Brüderchen, Brüderchen und noch mal Brüderchen». Sie tun sich hervor, einer vor dem anderen, verkennen aber die wahre Bedeutung der Begriffe Bruder, Kamerad, Brüderschaft und Kameradschaft. Wenn du schon in den Verein eingetreten bis, dann sei dem auch würdig. Sogar während des Dienstes bei der Armee kann man den Begriff «Bruder» oder «Brüderchen» nicht immer und nicht bei jedem benutzen, denn die Grenze und der Bedeutungsgrad des Begriffes ist sehr feinfühlig. Um dies zu verstehen ist es wichtig nicht nur Angehöriger eines Truppenteils, Vereins oder Kameradschaft zu sein, sondern auch einen gemeinsamen schweren, langen und hindernisreichen Weg durchlaufen zu haben. Dann weiß man, dass dein «Brüderchen» dich nicht verkauft und nicht in den Rücken schießt.

Das Wort «Brüderchen» wurde zu einem «billigen» Begriff herabgestuft und es machen ihn zu solchem Leute, die mit ihrem Beitritt in Vereinigungen der Veteranenbewegung, Vereine und Gruppen um ihre angebliche Bedeutung zu zeigen oder bei solchen Treffen mit Erfindungen und Lügengeschichten zu profilieren, in der Hoffnung wieder mal einen Bonus vom Verein für sich persönlich zu bekommen.

Einer dieser «Brüderchen» war einfacher Postbote, erzählt aber allen über seine Zeiten bei der Aufklärung. Der andere stand angeblich auf einer Mine und ist ohne auch einen einzigen Kratzer abzubekommen davon gekommen. Den Dritten haben die Eltern nach wenigen Monaten bei der Armee freigekauft und nach Deutschland gebracht. Der vierte macht aus seiner Uniform einen Weihnachtsbaum in der Hoffung eine Anerkennung dafür zu bekommen. Man kann vieles verstehen und auch verzeihen. Aber die erwähnten Leute sind real, sie versuchen sich zu vereinen, munkeln hinter dem Rücken, klauen und rufen zur Spaltung auf.

Bemerkenswert ist, dass sogar als die legendäre Musik-Band  der sowjetischen/russischen Fallschirmjägertruppe mit dem Namen «Hellblaue Baretts» mit einem nur einmaligen Konzert im September 2018 nach Deutschland(Stadt Sömmerda) kamen(für die Organisation und Unterbringung sorgten besonders wie einzelne Mitglieder des Vereins DESANT e.V., so auch der Verein selbst mit dem Einsatz seiner Ressourcen), was machten den diese «Brüderchen»?

Nicht das sie ihre egoistischen Ambitionen und Kränkungen für einen Moment bei Seite zu lassen und einfach zum Konzert zu kommen, die Musik-Gruppe «Hellblaue Baretts» zu unterstützen, ihnen ihre Schätzung zu sollen, positive Emotionen zu bekommen...

Nein! Lemp und Co. sabotierten nicht nur das Konzert, sie setzten alle Mittel ein um die anderen, in Deutschland wohnenden Fallschirmjäger oder auch einfach diejenigen die zum Konzert kommen wollten, davon abzuhalten das Konzert zu besuchen.

Über welche inneren Werte und Traditionstreue kann man mit solchen Leuten reden?! Zeugen solche Dinge nicht über die Minderwertigkeit und das faule Wesen in diesen Menschen?!

Denn diese sogenannten «Brüderchen» sind befreundet und vereint nicht eines großen Zieles, nicht der Ideale und Traditionen der Fallschirmjägertruppe wegen, deren Los und Schicksal  ist es befreundet  und vereint zu sein gegen… Gegen diejenigen die Ziele haben, diejenigen die zu diesen Zielen gehen, diejenigen die nicht jammern, sonder ihre Ärmel hochgekrempelt anstreben, machen, erreichen!

Leider ist die menschliche Natur so veranlagt, dass man schlechte Nachrichten und negative Informationen bereitwilliger aufnimmt und die heutigen Massenmedien sind ein exaktes Beispiel dafür. Aber den Informationen über das was geschafft und organisiert wurde, sei es eine Veranstaltung, ein Fest oder ein Turnier wird weniger Aufmerksamkeit geschenkt.

Und gerade dies wird von den erwähnten Neidern ausgenutzt, von Neidern die selbst nichts organisiert und erreicht haben, die nur «von hinter dem Zaun bellen» und heimlich ihre Neid-Galle zerstreuen können. Dabei verfolgen sie nur zwei Ziele:

- Ihre Untauglichkeit zu rechtfertigen und

- Die Erfolge und erreichte Ziele die der Verein DESANT e.V. , der dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum hat, zu schmälern.

Mit den Jahren und dem Erwachsenwerden verstehen wir viele Dinge besser und erscheinen manche Werte in einem anderen Licht. Diejenigen, die wir als Freunde ansahen waren eigentlich nur Reisegefährte. Diejenigen, die immer bei und mit uns waren, die ihre Freundschaft nicht beteuert haben, die einfach mit uns die Lasten und Freude des Lebens geteilt haben, deren Schulter wir in schwierigen Momenten spürten und keine Auszeichnungen und Anerkennungen dafür wollten, die gehen mit uns zusammen auch weiter.

Wer in der Armee gedient hat vom Eid bis zum Entlassungsbefehl, wer Kampfhandlungen, Lokalkonflikten und an Friedensstiftenden Operationen teilgenommen hat, die unterhalten sich eher zurückhaltend und strecken sich nicht hervor. Sie schätzen die Erinnerungen und Freundschaft. Sind ihrem Wort treu und leben die echte Brüderschaft.

In Vereinen, in Sport- und Armeekollektiven aber auch einfach wenn sich unbekannte Menschen begegnen wird man früher oder später erfahren wer der Lügen-Held ist… den nicht zu Ende gedienten, den freigekauften, den der sich selbst Auszeichnungen verliehen hat oder denjenigen der sich fälschlicherweise zur Elitetruppe zählt. Manchmal braucht man dafür Monate und Jahre, die Wahrheit aber die kommt früher oder später heraus. So ist auch unser Verein ein solcher «Filter» der das Negative, Verlogene und Prallende absondert.

Mit Absicht wird bei uns keiner geprüft, es macht die Zeit für uns selbst.

«ALLES  HEIMLICHE IST VERURTEILT OFFENBAR ZU WERDEN!»

So eine «Brüderschaft» und «Kameradschaft» haben wir erleben müssen. Es ist beschämend, schmerzhaft und unangenehm aber so ist das Leben.

Aber es geht weiter und wir werden weiterhin unseren Weg gehen, weil wir ein Verein für viele sind, weil auf uns die Verantwortung dafür lastet, weil viele ihre Hoffungen in uns sehen. Wir sind offen und freundlich all denen die uns gleichgesinnt sind, wem sein Lebensweg wichtig ist und dabei ist es nicht so wichtig wer wann und wo gedient hat und welche Truppengattung vertritt.

BEI UNS SIND ALLE GLEICH.

WICHTIG IST ES SEIN UND SICH SELBST ALS GLEICH UNTER DEN GLEICHEN ZU FÜLLEN!!!


    PS: Es mag eventuell merkwürdig erscheinen, dass der Verein DESANT e.V. diese Informationen erst jetzt verlauten lässt und nicht bereits vor einem oder zwei Jahren dies getan hat. Der Grund dafür ist, dass weder der Verein noch der Vorstand des Vereins DESANT e.V. wollten nicht «den Kehricht aus der Hütte tragen»( aber man kann uns glauben, dass die vorgetragenen Informationen nur ein Gesamtbild darstellen und der Verein über offizielle und dokumentierte Angaben über jede hier erwähnte Person verfügt). Zu dem büßte Waldemar Lemp damals noch im Gefängnis seine Freiheitsstrafe ab(wegen «versuchten Todschlages»). Sogar nach seiner frühzeitigen Entlassung nach der sich die Versuche den Verein anzuschwärzen und als neue Ränke geschmiedet wurden hatte man gedacht, dass es einen zeitlich begrenzten Charakter hat. Hat es aber nicht… Der ganze Dreck wird weiterhin fortgeführt. Und auch hier würde der Verein mit dem bisher Erreichtem, mit seinen taten über dem ganzen stehen und auch vielleicht nicht den Sachverhalt und die Personen beim Namen nennen.

Aber als die Intrigen, Sabotage und Unterdrucksetzung derjenigen die zum Konzert der legendären Musik-Band kommen wollten, der Musik-Band die das erste mal in so einem Format nach Deutschland gekommen sind, so eine Gemeinheit von den «wahren Brüderchen» hatte keiner erwartet(die Gruppe der «Hellblauen Baretts» ist eine Veteranen-Musik-Band, die es seit 33 Jahre gibt, zusammen mit den Fallschirmjägern in fast allen Kriegsherden und bewaffneten Konflikten waren, die ein Symbol und ein ehrwürdiger Traditionsträger der sowjetischen/russischen Fallschirmjäger ist). Und dies wurde für uns der letzte Tropfen der das Fass der menschlichen Geduld zum Überlauf gebracht hat und zum Motiv dieser Veröffentlichung.

Wenn bei jemandem Fragen aufgekommen sind oder aufkommen sollten bezüglich ausführlicher Details über die hier dargelegten Informationen, so ist der Vorstand  des Vereins DESANT e.V. zu jeder Zeit bereit die notwendigen und gegenstandsbezogenen Erklärungen abzugeben.

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Einweihung der Gräber von 641 Rotarmisten in Polen am 14. April 2018

Ziel der Reise war das ca. 600 km von Berlin entfernte Proszowice. Die Fahrt der Desant-Delegation ging es über Forst ins Slask-Revier, vorbei an Wroclaw, Katowice und Krakau. Die Ausfahrt in Richtung Auschwitz mit seinem berüchtigten Vernichtungslager war nicht zu übersehen. Es gibt heute eine polnische Organisation, die heißt „KURSK“. In der Bundesrepublik Deutschland kann man diese Organisation ungefähr mit der „Kriegsgräberfürsorge“ vergleichen. In Proszowice, ein paar Kilometer hinter Krakau, liegt der besagte Friedhof.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf dem dortigen Friedhof eine Grabanlage für 641 gefallene sowjetische Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten errichtet, die bei der Befreiung ihr Leben gelassen haben. Dazu kam noch ein kleines Denkmal als Mahnmal. Der heutigen polnischen, russophoben Regierung sind solche Mahnmale ein Dorn im Auge. Daher erließ man vor einiger Zeit ein Gesetz, so wie es auch anschließend für Proszowice durchzusetzen war. Das Gesetz besagt, die jeweiligen Kommunen sind für das Beseitigen solcher Denkmäler verantwortlich, verbunden mit der Drohung, dass bei Nichtbefolgen dieses Gesetzes die polnische Regierung zu Lasten der jeweiligen Kommune diese Denkmäler selbst „beseitigen“ lässt. Aber in Proszowice hatte man anders geplant und gehandelt. In Verantwortung der Vereinigung „KURSK“ hat man zu Lasten der „Kursker“ eine neue, restaurierte Grabstätte hergerichtet.

Desant e.V., AVIKO und andere, auch polnische Organisationen, trafen sich zu dieser Einweihung. Die Anwesenheit des russischen Botschafters aus Warschau auf diesen Friedhof wertete den Anlass noch sehr deutlich auf. Es war dazu noch eine Freude, dass wir wieder unsere AVIKO-Freunde aus dem Kaliningrader Gebiet getroffen haben, die sehr zahlreich erschienen waren. Die Umarmungen waren sehr herzlich. Respekt und Achtung brachten die zahlreichen Redner zum Ausdruck, um den gefallenen Helden noch einmal die letzte Ehre zu erweisen. Zu diesen Rednern gehörte auch der Vorsitzende von Desant e.V., Alexander Kasanzev. Aber auch die Polen verneigten sich und ihre Symbole vor den 641 gefallenen Rotarmisten. Es waren Fernsehsender beider Länder anwesend, auch Radiosender hielten ihre Mikrofone hoch und wollten Interviews. Anscheinend hat man diese Neugestaltung der Gräber durch die Medien wirklich ernst genommen und somit richtigerweise gewürdigt. Allen Menschen bleibt die Hoffnung, dass in Zukunft weder russisches noch polnisches oder deutsches Blut vergossen wird.

 Jürgen Köhler, Berlin

14.09. - 16.09.2018

30.09. - 01.10.2017

04.08.2015

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PROCHOWICE Poland 2018

Einweihung der Gräber von 641 Rotarmisten in Polen am 14. April 2018

Ziel der Reise war das ca. 600 km von Berlin entfernte Proszowice. Die Fahrt der Desant-Delegation ging es über Forst ins Slask-Revier, vorbei an Wroclaw, Katowice und Krakau. Die Ausfahrt in Richtung Auschwitz mit seinem berüchtigten Vernichtungslager war nicht zu übersehen. Es gibt heute eine polnische Organisation, die heißt „KURSK“. In der Bundesrepublik Deutschland kann man diese Organisation ungefähr mit der „Kriegsgräberfürsorge“ vergleichen. In Proszowice, ein paar Kilometer hinter Krakau, liegt der besagte Friedhof. Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf dem dortigen Friedhof eine Grabanlage für 641 gefallene sowjetische Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten errichtet, die bei der Befreiung ihr Leben gelassen haben.

Dazu kam noch ein kleines Denkmal als Mahnmal. Der heutigen polnischen, russophoben Regierung sind solche Mahnmale ein Dorn im Auge. Daher erließ man vor einiger Zeit ein Gesetz, so wie es auch anschließend für Proszowice durchzusetzen war. Das Gesetz besagt, die jeweiligen Kommunen sind für das Beseitigen solcher Denkmäler verantwortlich, verbunden mit der Drohung, dass bei Nichtbefolgen dieses Gesetzes die polnische Regierung zu Lasten der jeweiligen Kommune diese Denkmäler selbst „beseitigen“ lässt. Aber in Proszowice hatte man anders geplant und gehandelt. In Verantwortung der Vereinigung „KURSK“ hat man zu Lasten der „Kursker“ eine neue, restaurierte Grabstätte hergerichtet. Desant e.V., AVIKO und andere, auch polnische Organisationen, trafen sich zu dieser Einweihung. Die Anwesenheit des russischen Botschafters aus Warschau auf diesen Friedhof wertete den Anlass noch sehr deutlich auf. Es war dazu noch eine Freude, dass wir wieder unsere AVIKO-Freunde aus dem Kaliningrader Gebiet getroffen haben, die sehr zahlreich erschienen waren. Die Umarmungen waren sehr herzlich. Respekt und Achtung brachten die zahlreichen Redner zum Ausdruck, um den gefallenen Helden noch einmal die letzte Ehre zu erweisen. Zu diesen Rednern gehörte auch der Vorsitzende von Desant e.V., Alexander Kasanzev. Aber auch die Polen verneigten sich und ihre Symbole vor den 641 gefallenen Rotarmisten. Es waren Fernsehsender beider Länder anwesend, auch Radiosender hielten ihre Mikrofone hoch und wollten Interviews. Anscheinend hat man diese Neugestaltung der Gräber durch die Medien wirklich ernst genommen und somit richtigerweise gewürdigt. Allen Menschen bleibt die Hoffnung, dass in Zukunft weder russisches noch polnisches oder deutsches Blut vergossen wird.

Jürgen Köhler, Berlin

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